Bautagebuch
Ihr stimmt ab.
Wir bauen.
Hier steht, was in takt passiert: Woche für Woche, ehrlich und kurz. Was die Community entscheidet, landet hier als gebautes Ergebnis.
- Meilenstein
Im Store, auf dem Homescreen, in sieben Sprachen
takt ist seit Anfang September im App Store. Aus der geschlossenen Beta ist eine App geworden, die jeder laden kann. Die Android-Fassung liegt bei Google zur Prüfung.
Neu auf dem iPhone sind Widgets für den Homescreen. Das erste zeigt die nächsten Abfahrten einer Haltestelle, das zweite die nächsten Fahrten zwischen zwei Halten, das dritte legt deine Lieblingshalte als Kacheln ab. Sie holen ihre Daten selbst, auch wenn die App geschlossen ist, und tragen dieselben Linienfarben wie die App. Fällt das Netz aus, bleibt die letzte Tafel stehen, mit einem ehrlichen Vermerk, von wann sie ist. Ein Tipp auf eine Zeile öffnet genau diese Fahrt.
Im Abfahrten-Tab gibt es jetzt einen Knopf Karte. Dahinter liegen die Haltestellen deiner Umgebung als Karte, die beim Verschieben nachlädt, mit deinem eigenen Standort als wanderndem Punkt. Die Position dafür bleibt auf dem Gerät. Zurück kommst du überall mit einem Wisch vom Bildschirmrand, und während des Wischens siehst du schon, was darunter liegt.
Die Suche mit fester Zeit zeigt jetzt so viele Verbindungen wie die normale Suche. Wer Ankunft bis wählt, bekam bisher zwei Vorschläge und konnte nur nach früheren Fahrten blättern. Ab sofort lädt die Liste beim Scrollen weiter. Kommt eine Verbindung später an als gewünscht, steht das als eigene Zeile darüber, statt sich unbemerkt dazwischenzuschieben.
Und takt spricht jetzt Arabisch. Damit sind es sieben Sprachen: Deutsch, Englisch, Tschechisch, Polnisch, Türkisch, Ukrainisch und Arabisch. Arabisch liest sich von rechts nach links, deshalb dreht sich die ganze Oberfläche mit: Knöpfe, Listen, sogar die Zurück-Geste kommt von der anderen Seite. Uhrzeiten, Liniennummern und die Karte bleiben, wie sie sind. Eine Abfahrtszeit ist eine Zahl, kein Satz, und an der Haltestelle steht ebenfalls 09:45.
Was als Nächstes kommt: die Android-App, sobald Google sie freigibt.
- Meilenstein
Die erste iOS-Beta läuft
takt gibt es jetzt als App fürs iPhone, vorerst als geschlossene Beta über TestFlight. Wer mittesten möchte, schreibt uns über die Mitbauen-Seite oder direkt an info@dresdenmedia.com.
Was die App gegenüber der Web-Fassung kann: Der Livemodus läuft auf dem Sperrbildschirm weiter, in der Dynamic Island und als Live Activity, mit Countdown bis zum Ausstieg. Dazu kommen Weckrufe, die auch bei gesperrtem Handy klingeln: einer zum Loslaufen, einer zur Einfahrt, einer kurz vor dem Aussteigen. Den Klang und den Vorlauf zum Loslaufen kann man einstellen. Wer möchte, meldet sich außerdem mit Apple an, ohne E-Mail-Adresse herzugeben.
Beim ersten Start lädt die App leise die Karte von Dresden vor. Danach steht sie auch im Funkloch und im Tunnel, und die zuletzt geladenen Abfahrten und Verbindungen bleiben mit einer ehrlichen Angabe, von wann sie sind.
Ehrlich dazu: Es ist eine Beta. Auf einem Testgerät blieb der Bildschirm nach dem Installieren weiß, und dem gehen wir gerade nach. Wenn euch so etwas begegnet, schreibt uns bitte, das hilft mehr als jeder eigene Testlauf.
Die Android-Fassung kommt als Nächstes.
- Meilenstein
Drei Wochen Juli: dunkel, einfach, verpasst
Der Dunkelmodus ist da: hell, dunkel oder automatisch, und automatisch richtet sich nach Sonnenauf- und -untergang in Dresden statt nach einer starren Uhrzeit. Er war der Gewinner der ersten Abstimmung, danke dafür.
Größer noch war der Sprint zur Zugänglichkeit: Wir haben alle Farbwerte nachgerechnet und die schwachen angehoben, sichtbare Fokus-Markierungen ergänzt, Überschriften und Ansagen für Screenreader gelegt und zwei Paletten für Farbsehschwächen eingebaut. Der Modus „Einfach & Groß” führt jetzt durch die ganze Fahrt: „Sie sind hier”, Hinweis zum Loslaufen, Hinweis zum Aussteigen. Was davon belegbar ist und was noch fehlt, steht offen auf der Seite zur Barrierefreiheit. Vollständige Barrierefreiheit behaupten wir nicht.
Neu in der Suche sind Zwischenhalte: Halt mit Aufenthalt in die Verbindung legen, takt kettet die Abschnitte und wartet mit der Weiterfahrt. Und der Livemodus merkt inzwischen, wenn du eine Bahn verpasst hast. Er fragt nach und sucht auf Wunsch sofort Alternativen ab deinem Standort. Genau das ist Ende Juli noch einmal deutlich besser geworden: Vorher konnte die Frage in manchen Fällen ausbleiben, und die Karte zeigte einen im Fahrzeug, während man noch am Bahnsteig stand.
Als Nächstes: Apps für iPhone und Android, geplant für Anfang Oktober.
- Mitbauen
Ab heute baut Dresden mit
Die Mitbauen-Seite ist da, und mit ihr kommt die erste Abstimmung: Dunkelmodus, Leihräder in der Verbindungssuche oder ein Abfahrts-Widget für den Homescreen? Ihr entscheidet, wir bauen. Außerdem öffnet der Beta-Club: Wer mitmacht, testet neue Funktionen zuerst. Jede Stimme und jeder Eintrag zählt auf den Mitmach-Zähler. Das Ergebnis liest du künftig genau hier im Bautagebuch.
- Neu
Die Live-Fahrt denkt jetzt mit
Die Begleitung während der Fahrt hat ein neues Gesicht bekommen: eine ruhige Statuskarte („Du sitzt in Linie 3 → Coschütz”), der komplette Fahrtverlauf zum Aufziehen. Und ein Kniff, auf den wir stolz sind: takt gleicht deine Bahn mit deinem echten Standort ab. Fährt sie schneller oder langsamer als der Plan, wandert der Marker auf der Karte trotzdem exakt dort, wo du wirklich bist.
- Meilenstein
takt-dresden.de ist live
Still und leise, aber echt: takt läuft ab heute unter takt-dresden.de: direkt im Browser, installierbar als App auf dem Homescreen. Mit dabei: Anmelden ganz ohne Passwort (ein Mail-Code genügt, und auch das nur, wenn du willst) und der Störungsalarm: Merk dir deine Linien, und takt meldet sich per Push, bevor du am Gleis stehst.
Der nächste Eintrag entsteht gerade.
Was er erzählt, entscheidest du mit: in der laufenden Abstimmung auf der Mitbauen-Seite.
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