Zugänglichkeit
Für alle bedienbar.
Nahverkehr ist für die ganze Stadt. Barrierefreiheit ist bei takt Teil des Entwurfs, und wir sagen ehrlich, was schon geht und was noch nicht.
Heute umgesetzt
Modus „Einfach & Groß“
Ein Umschalter reduziert die App auf große Schrift, weniger Informationen gleichzeitig und die wichtigsten Aktionen, mit vollständigen Umstiegen. „Route starten“ führt darin Schritt für Schritt: „Sie sind hier“, Hinweis zum Loslaufen, Hinweis zum Aussteigen.
Die Einrichtung fragt, was du brauchst
Beim ersten Start wählst du Ansicht (normal oder einfach), Sprache, hell/dunkel, Schriftgröße, Gehtempo und eine Farbpalette. Freiwillig, jederzeit im Profil änderbar, und niemand muss dafür ein Konto anlegen.
Kontraste nachgerechnet
Wir haben alle Farbwerte gegen die WCAG-Formel gerechnet und die schwachen angehoben (z. B. Nebentexte von 2,6:1 auf 4,8:1). Ein zusätzlicher Hochkontrast-Modus verstärkt weiter; im Dunkelmodus haben wir Ende Juli nachgezogen, wo Hinweisfarben noch zu blass waren.
Palette für Farbsehschwächen
Zwei Paletten (Rot-Grün, Blau-Gelb) tauschen die Bedeutungsfarben gegen besser unterscheidbare: gut und live werden blau, Verspätung und Ausfall orange. Das ist eine unterscheidbarere Palette und ausdrücklich kein medizinischer Test.
Tastatur & Fokus
App und Website haben sichtbare Fokus-Markierungen; Ergebnisliste, Menüs und Formulare sind per Tastatur erreichbar. Laufbänder lassen sich anhalten, „Bewegung reduzieren“ wird respektiert.
Screenreader-Grundlagen
Überschriften auf den Hauptbildschirmen (der Livemodus folgt), beschriftete Eingabefelder und Schaltflächen, angesagte Fehlermeldungen und Live-Änderungen, Schmuckgrafik stummgeschaltet. Karten haben Text-Alternativen.
Status nie nur als Farbe
Ausfall und Verspätung stehen als Wort bzw. „+Minuten“ dabei, auch in Graustufen verständlich. Dasselbe gilt für die Auslastung: sie steht im Klartext, nicht nur als Balken.
Fehler, die weiterhelfen
Wo etwas nicht geht, steht warum und was hilft: zu kurze Suchbegriffe erklären, dass es ab drei Zeichen losgeht; eine Adresse ohne Treffer weicht auf die nächste Haltestelle aus und sagt es. Rohe Meldungen der Auskunft erscheinen nirgends.
Mehrsprachig & Dunkelmodus
Die App-Oberfläche gibt es in sieben Sprachen (Deutsch, Englisch, Tschechisch, Polnisch, Türkisch, Ukrainisch, Arabisch), dazu helles, dunkles oder automatisches Design. Haltestellennamen und Störungstexte kommen weiter vom VVO auf Deutsch.
Ehrlich offen
- Screenreader-optimierte Reisebegleitung („Jetzt“ / „Als Nächstes“): in Umsetzung
- Vorlesefunktion für den nächsten Schritt: geplant
- Nutzertests mit betroffenen Menschen: der Test, der wirklich zählt. Wir suchen dafür ältere Menschen, Menschen mit Sehbeeinträchtigung und Fahrgäste ohne ÖPNV-Erfahrung; Rückmeldungen fließen direkt ein
- Rollstuhl-Merkmale (stufenfrei, Aufzugsstatus, Niederflur): als Datenprojekt begonnen
- Vollständige Vergrößerbarkeit: Umstellung aller festen Schriftgrößen und Anbindung der System-Schriftgröße (iOS). Seit 13.08.2026 gilt in der App außerdem: Der Zwei-Finger-Zoom auf der Oberfläche ist abgeschaltet, weil er dort nur versehentlich ausgelöst wird und das Layout verschiebt. An seiner Stelle steht die Schriftgröße in drei Stufen (Einstellungen → Darstellung), die in beiden Ansichten wirkt. Die Karte lässt sich weiterhin frei zoomen, ebenso diese Website. Wir halten fest, dass drei Stufen weniger sind als freies Vergrößern; die Anbindung der System-Schriftgröße bleibt deshalb auf dieser Liste
- Freiwillige Erklärung zur Barrierefreiheit nach dem Muster der EN 301 549: geplant. Als Kleinstunternehmen ist takt von der Erklärungspflicht des BFSG ausgenommen (§ 3 Abs. 3 BFSG); wir orientieren uns trotzdem daran
Barriere entdeckt? Melde sie an info@dresdenmedia.com. Wir antworten und beheben nach Dringlichkeit. Rückmeldungen von Menschen, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, haben dabei Vorrang.