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Zugänglichkeit

Für alle bedienbar.

Nahverkehr ist für die ganze Stadt. Barrierefreiheit ist bei takt Teil des Entwurfs — und wir sagen ehrlich, was schon geht und was noch nicht.

Stand 30.07.2026. takt ist ein Prototyp in aktiver Entwicklung. Wir behaupten keine vollständige Barrierefreiheit — unten steht, was heute belegbar umgesetzt ist und was als Nächstes kommt. Eine formale Erklärung zur Barrierefreiheit nach BFSG/EN 301 549 folgt. Ziel ist eine Anwendung, die auch für ältere Menschen ohne Erklärung verständlich ist; deshalb wollen wir sie mit genau diesen Menschen weiterentwickeln und nicht über sie hinweg.

Heute umgesetzt

Modus „Einfach & Groß“

Ein Umschalter reduziert die App auf große Schrift, weniger Informationen gleichzeitig und die wichtigsten Aktionen — mit vollständigen Umstiegen. „Route starten“ führt darin Schritt für Schritt: „Sie sind hier“, Hinweis zum Loslaufen, Hinweis zum Aussteigen.

Die Einrichtung fragt, was du brauchst

Beim ersten Start wählst du Ansicht (normal oder einfach), Sprache, hell/dunkel, Schriftgröße, Gehtempo und eine Farbpalette. Freiwillig, jederzeit im Profil änderbar — und niemand muss dafür ein Konto anlegen.

Kontraste nachgerechnet

Wir haben alle Farbwerte gegen die WCAG-Formel gerechnet und die schwachen angehoben (z. B. Nebentexte von 2,6:1 auf 4,8:1). Ein zusätzlicher Hochkontrast-Modus verstärkt weiter; im Dunkelmodus haben wir Ende Juli nachgezogen, wo Hinweisfarben noch zu blass waren.

Palette für Farbsehschwächen

Zwei Paletten (Rot-Grün, Blau-Gelb) tauschen die Bedeutungsfarben gegen besser unterscheidbare: gut und live werden blau, Verspätung und Ausfall orange. Das ist eine unterscheidbarere Palette und ausdrücklich kein medizinischer Test.

Tastatur & Fokus

App und Website haben sichtbare Fokus-Markierungen; Ergebnisliste, Menüs und Formulare sind per Tastatur erreichbar. Laufbänder lassen sich anhalten, „Bewegung reduzieren“ wird respektiert.

Screenreader-Grundlagen

Überschriften auf jedem Hauptbildschirm, beschriftete Eingabefelder und Schaltflächen, angesagte Fehlermeldungen und Live-Änderungen, Schmuckgrafik stummgeschaltet. Karten haben Text-Alternativen.

Status nie nur als Farbe

Ausfall und Verspätung stehen als Wort bzw. „+Minuten“ dabei — auch in Graustufen verständlich. Dasselbe gilt für die Auslastung: sie steht im Klartext, nicht nur als Balken.

Fehler, die weiterhelfen

Wo etwas nicht geht, steht warum und was hilft: zu kurze Suchbegriffe erklären, dass es ab drei Zeichen losgeht; eine Adresse ohne Treffer weicht auf die nächste Haltestelle aus und sagt es. Rohe Meldungen der Auskunft erscheinen nirgends.

Mehrsprachig & Dunkelmodus

Die App-Oberfläche gibt es in sechs Sprachen (Deutsch, Englisch, Tschechisch, Polnisch, Türkisch, Ukrainisch), dazu helles, dunkles oder automatisches Design. Haltestellennamen und Störungstexte kommen weiter vom VVO auf Deutsch.

Ehrlich offen

Barriere entdeckt? Melde sie an info@dresdenmedia.com — wir antworten und beheben nach Dringlichkeit. Rückmeldungen von Menschen, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, haben dabei Vorrang.